Liebe Erdbeeren…

Meine liebe Erdbeere!

Die schöne Erdbeerzeit geht und ich möchte heute etwas über die Erdbeere in meinem Leben nachdenken…

Ich war ein kleines Mädchen von vielleicht 5 – 6 Jahren, als ich mit meiner Oma einen Sommer im Garten verbrachte.

Es war nicht unser Garten, er war nur für einen Sommer gemietet. Es war toll. Ich habe es geliebt, gleich morgens im Nachthemd in den Garten zu laufen und die vielen Blumen und Bäume zu begrüßen. Das Beste waren aber die Beeren: die schwarzen und roten Johannisbeeren, die Stachelbeeren und die Königin des Gartens – die Erdbeere.

Ich war überrascht wie toll die Erdbeere schmeckte, wenn Sie frisch vom Beet am frühen morgen gepflückt wurde. Es war ein großer Unterschied dazu, was ich sonst, als „Erdbeeren Essen“ gewohnt war. Bei mir und meinen Freunden zu Hause in Moskau gab es damals zwei Rezepte:

  1. Man nimmt eine Tasse Erdbeeren, und gibt eine halbe Tasse Zucker dazu und serviert diese Zuckererdbeeren in einem Glas.
  2. Man übergießt die Erdbeeren mit Milch und gibt noch Zucker dazu.

Irgendwie haben sich die Erwachsenen Sorgen gemacht, dass die Erdbeeren nicht süß genug waren… Ich weiß nicht, ob die gleiche Erscheinung in den 80-er Jahren auch in anderen Ländern verbreitet war. Jedenfalls kannte ich nur den Zuckerbeerengeschmack und wunderte mich über den frischen süß-sauren Geschmack der Erdbeeren vom Beet. Es gefiel mir besser.

Es war das Größte die Erdbeeren selbst zu pflücken und zu naschen und der freien Natur in ihrer sommerlichen Blütenpracht zuzuschauen. Leider hatte ich nur diesen einen Sommer, wir haben nie wieder einen Garten gemietet.

Bis ich selbst Mutter wurde und die Idee hatte: „jetzt zeige ich meinen Kids, wie es ist die Erdbeeren selbst zu pflücken“. Als eine Großstadtpflanze in dritter Generation, die weder einen Garten, noch einen Hof jemals besessen hatte, bin ich dankbar, dass nahe der Stadtgrenze tolle Erdbeer- und Obsthöfe gibt. Es ist einfach unschlagbar einen Tag auf dem Lande zu verbringen mit Erdbeeren sammeln, durch die Wiesen laufen, den blauen Himmel und die Weite der Natur ohne Häuser zu bestaunen und natürlich ganz viele Erdbeeren zu naschen. Das pure Naschvergnügen, dass auch noch gesund ist! Das machen wir mit den Kindern den ganzen Juli über. Und im August gibt es dann für kurze Zeit die besten Erdbeeren des Sommers. Diese Beeren bekommen die schönste Sonne und die wärmsten Sommertage und sind damit so dunkel rot, süß und saftig, dass sie einen Dessert-Preis bekommt müssten. Für mich gehören diese Beeren nicht auf den Kuchen, sondern direkt in den Mund.

Heute möchte ich mich mit zwei Rezepten bei der Erdbeere, und insbesondere bei den Menschen, die sich um die Erdbeerfelder kümmern bedanken! Eine Vorspeise und eine leichte Hauptspeise. Die Rezepte kommen ganz ohne Zucker aus. Zugegeben, damit hätte ich in den Zeiten meiner Kindheit nicht punkten können. Heute, als Mutter und Genießerin versuche ich Rezepte zu kreieren, die den göttlichen Geschmack der Beeren nicht verändern. Genießt also die Beeren pur, am Besten direkt vom Beet.

Und noch etwas: achtet auf die Erdbeerfeste! Die tollen Feste steigen gerade in diesen Wochen und sind ein großer Spaß für die ganze Familie. Bestaunt das Wunder der sommerlichen Natur und die Vielfalt ihres umwerfenden Geschmacks: die Erdbeere.

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